Häufig gestellte Fragen

Wer oder was ist die Fachschaft?

Der Ausdruck Fachschaft kann in drei verschiedenen Bedeutungen gebraucht werden.

  1. meint er die Menge aller in einem (Teil-)Fachbereich eingeschriebenen StudentInnen, in unserem Fall also um die 5.000 Studierende der Geistes- und Gesellschaftswissenschaften auf Bachelor/Master of Arts.
  2. meint er diejenigen Menschen, die die Studierenden der Fachschaft innerhalb der Hochschule und nach außen vertreten. Damit sie das tun können, müssen sie von euch legitimiert werden, und zwar auf der jedes Semester stattfindenden Vollversammlung (VV). Dort wird ein Arbeitsprogramm diskutiert und beschlossen und außerdem ein so genanntes Kollektiv gewählt, das das Programm umsetzt, die Studierenden vertritt und auch Service- und Beratungsleistungen anbietet. Die Wahl eines Kollektivs bedeutet übrigens nicht, dass die übrigen StudentInnen ihr Mitspracherecht für den Rest des Semesters abgegeben hätten. Die Fachschaft ist nämlich basisdemokratisch verfasst, das bedeutet, dass die Basis (also jedeR einzelne) auf allen Ebenen mitentscheiden kann. Du hast also als eingeschriebeneR 7/1-StudentIn das Recht, auf den wöchentlichen Fachschaftssitzungen mitzudiskutieren und zu entscheiden.
  3. meint er die Räume in denen diese Menschen den größten Teil der Fachschaftsarbeit machen. Hier kann natürlich jede und jeder gelegentlich vorbeischauen, diverse aktuelle Zeitungen oder Zeitschriften lesen, ein bisschen klönen, sich über die Fachschaft informieren oder einfach nur abhängen.

Was macht die Fachschaft?

Wie schon bei der Wortbedeutung, gibt es auch bei den Aufgaben der Fachschaft drei wesentliche Bereiche, die Erwähnung finden sollten.

  1. Beratung/Service
    Hierunter fällt die allgemeine Studienberatung und ein guter Teil der ErstsemesterInnenarbeit. Auch bei Schwierigkeiten mit DozentInnen oder Problemen mit Instituten helfen wir weiter und ergreifen gegebenenfalls im Interesse der Studierenden Partei.
  2. Hochschulpolitische Arbeit
    Hierzu gehört vor allem das kritische Beobachten und Begleiten der Vorgänge an der Hochschule. Aktionen zur Streichung von Fächern oder Eingreifen, wenn Fächer unstudierbar werden. Darüber hinaus arbeiten StudentInnen in vielen Gremien von Fachbereich und Hochschule mit, um über aktuelle Entwicklungen möglichst auf dem Laufenden zu sein, was angesichts der Geheimniskrämerei vieler DozentInnen allerdings nicht immer ganz einfach ist. Die theoretische Möglichkeit, in diesen Gremien mitzuentscheiden ist leider nur eine theoretische, da der geschlossen abstimmende Einheitsblock der ProfessorInnen überall die absolute Mehrheit hält. Die VertreterInnen in den beiden wichtigsten Gremien, dem Fachbereichsrat (FBR) und Senat werden jedes Jahr im Herbst, gleichzeitig mit dem StudentInnenparlament (SP) neu gewählt.
  3. Allgemeinpolitische Arbeit
    Politik geht alle an, auch StudentInnen. Das bedeutet, dass die Fachschaft auch über allgemeinpolitische Themen informiert und Stellung bezieht; zum Beispiel über die Umtriebe von Personen aus dem burschenschaftlichen Umfeld. Eure Mitarbeit ist natürlich in jedem der drei Felder gefragt und dringend erwünscht. Schon jetzt bleiben viele sinnvolle Projekte unerledigt liegen, weil die nötigen Leute zur Umsetzung fehlen. Und vielleicht habt ihr ja auch eigene Vorstellungen, was für Projekte ihr im Rahmen der Fachschaft verwirklichen wollt. Bei all dem seid ihr herzlich willkommen, am besten ihr schaut mal auf einer der nächsten Sitzungen (Den Termin findet ihr in der Spalte rechts) vorbei und sprecht die Leute dort an.

Wenn ich die Fachschaft besuche stehe ich stets vor verschlossener Tür. Wann ist denn mal jemand da?

Wir haben einen Plan für die Zeiten unserer Sprechstunden aufgestellt, der im Fenster der Fachschaft hängen sollte. Außerdem findet ihr die Sprechzeiten auf der Seite der Homepage.